Rosenbrot

Den Namen hat es wegen seiner Schnecken, die dem Brot eine interessante Form geben. Dank der Sahne wird es ein sehr weiches Brot und erinnert ein bisschen an einen Hefezopf. Der Arbeitsablauf ist ähnlich wie bei dem Weißbrot.

1 Ei

300 g Weizenmehl Type 550

1 Päckchen Trockenhefe

1 TL Backpulver

1 halber TL Salz

2 Prisen Zimtpulver (könnt ihr weglassen, wenn ihr Zimt nicht mögt)

200 g Sahne

75 ml Wasser

40 g flüssige Butter

1 TL Honig

1 EL Sesam

TL = Teelöffel, EL = Esslöffel

Die Mengen sind für eine Kastenform mit 25 cm Länge. Die Form bitte gut einfetten. Alle Zutaten und Schüsseln sollten Zimmertemperatur haben bzw. lauwarm sein, damit die Hefe gut arbeiten kann.

Wer es süß mag kann auch noch 2 Teelöffel Zucker hinzufügen. In mein Brot habe ich außerdem noch 100 g Rosinen reingeworfen.

Als erstes wird das Mehl mit der Hefe und dem Backpulver gut vermischt. Danach schütte ich die flüssige Butter, den Honig, das Wasser, Salz und Zimt in die Sahne und verrühre alles gut mit einem Schneebesen. Das Ei wird getrennt. Das Eiweiß wird geschlagen bis es fest wird und das Eigelb wird mit ein paar Tropfen Wasser flüssig gerührt.

Jetzt gebe ich das Sahne-Gemisch in das Mehl und verrühre kräftig mit einem Holzlöffel. Der Teig soll viel Luft bekommen. Er wird recht zäh, das mus so. Immer kräftig schlagen. Anschließend das Eiweiß (und Rosinen) unterheben.

Den Teig halbieren und eine Hälfte in die Form füllen. Die Oberfläche glattstreichen. Nicht erschrecken, das sieht nach sehr wenig aus. Das wird noch.

Rosenbrot (3)

Die andere Hälfte in vier gleiche Stücke teilen und zu Rollen formen. Das geht am besten, wenn ihr eure Hände ordentlich mit Mehl bestäubt. Der Teig ist recht weich, deshalb ziehe ich die Klumpen einigermaßen in Form und rolle sie dann zu Schnecken auf. Die Schnecken kommen nebeneinander auf den Teig in der Form.

Rosenbrot (4)

Rosenbrot (5)

Den Ofen auf 200 C° vorheizen. Mit dem Eigelb wird die Oberfläche vom Teig bestrichen und anschließend der Sesam darüber gestreut.

Rosenbrot (7)

Die Form mit Frischhaltefolie und einem Tuch zudecken und 15 – 20 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen, z. B. auf der Heizung. Danach sollte sich der Teig deutlich sichtbar vermehrt haben. Das hat bei mir leider nicht geklappt. Egal, ich habe es trotzdem gebacken und ist im Ofen noch gut aufgegangen.

Den Teig auf der mittleren Schiene 35 – 40 Minuten backen und eine Schale mit kochendem Wasser auf den Ofenboden stellen. Sollte die Kruste zu dunkel werden, einfach mit einem Stück Alufolie abdecken und normal weiterbacken.

Nach dem Backen aus dem Ofen nehmen und kurz ruhen lassen, bevor ihr es aus der Form löst. Dieses Brot kann ebenfalls eingefroren werden und schmeckt auch getoastet.

Rosenbrot (8)

Viel Spaß und gutes Gelingen!

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