Champignon-Risotto

Zutaten für 4 Portionen:

  • 500 Gramm Champignons (ich habe TK Champignons genommen)
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • 400 ml Gemüsebrühe (ich nehme am liebsten die von Alnatura, die ist toll gewürzt und man braucht nur wenig Salz zum nachwürzen)
  • 4 EL Saure Sahne
  • 200 g Reis (roh) 1 EL Öl
  • Als Beilage Broccolimenge nach Wahl


Zubereitung:

Den Reis in reichlich Salzwasser kochen. Die Champignons in einer Pfanne mit heißem Öl anbraten und mit Salz und Pfeffer würzen.
Die vorher vorbereitete Gemüsebrühe dazugießen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Die Saure Sahne unterrühren.
Den fertigen Reis in die Soße geben und einkochen lassen, bis keine Flüssigkeit mehr da ist. Den Broccoli kochen und als Beilage servieren.

Champignon-Risotto

 

 

 

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Kartoffel-Spinat-Gratin

Für 4 Portionen

Zutaten:

  • 1000 g kleine Kartoffeln
  • 500 g TK-Blattspinat
  • 250 ml Milch
  • Gewürze: Salz, Pfeffer, Muskat
  • 125 g Mozzarella

Zubereitung:

Den Blattspinat nach Packungsanweisung kochen, danach etwas abkühlen lassen und mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.

In der Zwischenzeit die Kartoffeln schälen und in dünne Scheiben schneiden.

Die Scheiben in eine gefettete Auflaufform schichten. Den Spinat auf die Kartoffeln geben. Einmal gut durchrühren, sodass Kartoffeln und Spinat vermengt sind. (Muss aber nicht sein, nur wenn man es so durcheinander mag)
Dann Milch in einem kleinen Topf erhitzen, mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Über die Kartoffeln und den Spinat geben.

Die Auflaufform für ca. 25 Minuten bei 200 ° C in den Backofen stellen. Dann den Auflauf rausholen und  den in Scheiben geschnittenen Mozzarella darauf legen. Nochmals ca. 30 Minuten in den Backofen zum überbacken.

 

Spinat-Kartoffel-Gratin1       Kartoffel-Spinat-Gratin2

 

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Apfel-Thunfisch-Salat

Ist eine ungewöhnliche Kombination, aber echt lecker. Außerdem ist er schnell gemacht und prima geeignet für heiße Tage. Kennt ihr vielleicht. Man möchte etwas essen, hat aber nicht so wirklich Hunger.

Die Zutaten für 2 Personen:

2 rote Äpfel

2 Dosen Thunfisch

1 kleine Dose Mais

Petersilie, am besten frische

Dressing: 3 EL Öl, 3 EL Weinessig, ca. 1 TL weißer Pfeffer (bunter geht auch prima) und ein Schuss Zitronensaft

Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen und in mundgerechte Scheiben schneiden. Thunfisch und Mais abtropfen lassen. Petersilie zurechtschneiden oder -zupfen. Alle Zutaten in einer Salatschüssel vermischen.

Dressing zubereiten und drüberschütten. Es kommt kein Salz in das Dressing, ehrlich! Für diese Würze sorgt der Thunfisch. Den Salat für eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen und dann guten Appetit!

Thunfisch-Apfel

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Bananen Zimt Cupcakes

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– 225g Mehl

– 2 1/2 TL Backpulver

– 110 g Zucker

– 1 Ei

– 150 ml Milch

– 1 1/2 TL Zimt

– 1/2 TL Zitronensaft

– 1 Banane möglichst reif

Den Zucker und die Butter schaumig schlagen, dann das Ei zugeben

Mehrl, Backpulver und den Zimt in die Schüssel sieben, die Milch zugeben und unterrühren.

Die Banane mit einer Gabel zerdrücken und den Zitronensaft drüber geben. Zu dem Teig geben und unterziehen.

Das Muffinblech mit Papierförmchen bestücken und den Teig einfüllen

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15 Minuten bei 180°C backen.

Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Als Häubchen habe ich Buttercreme mit etwas Zimt verfeinert. Eine Übersicht über die verschiedenen Buttercremes und Cupcake Toppings folgt.

Die Buttercreme mit einer großen  Lochtülle aufspritzen.

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Viel Spaß beim Nachmachen.

Liebe Grüße

Dont touch

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Schinken-Käse-Hörnchen

So ungefähr einmal im halben Jahr gönnen wir uns sonntags zum Frühstück eine Kalorienbombe sondergleichen: Schinken-Käse-Hörnchen! Soooo lecker!
Die kleinen Biester eignen sich aber auch als Party- oder Gamerfood…

Ihr braucht für 6 Hörnchen:

  • 1 Rolle backfertigen Blätterteig
  • Kräuterfrischkäse
  • Rohen und oder gekochten Schinken je nach Belieben
  • Käse, z.B. Gouda, Edamer, Grana Padano,…
  • Gewürze – ich nehm Schabzigerklee, Zwiebelpulver und Rosmarin

Als erstes nehmt Ihr den Blätterteig aus dem Kühlschrank. Dann stellt Ihr Eure Zutaten griffbereit. Wenn Ihr genauso vergesslich seid wie ich, dann stellt Euch auch die Gewürze gleich daneben, sonst schmecken die Hörnchen hinterher irgendwie fad…

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Ich habe hier von links nach rechts: Ziegenbutterkäse in Scheiben, Gouda gerieben, einen Rest gehobelten Grana Padano, Parmesan aus der Tüte, Weißenhorner Kräuterfrischcreme, Rindersaftschinken und magere Lomo-Lende (alles Bio außer dem gehobelten Grana Padano, der war von ner Pizzaria-Lieferung noch übrig und bevor er verdirbt, kommt er halt in die Hörnchen 😉 )

Wenn Ihr alles bereit gestellt habt, könnt Ihr den Ofen schonmal auf 220 Grad vorheizen. Während der sich langsam auf seine Aufgabe vorbereitet, fangt Ihr an, die Hörnchen zuzubereiten:

Erstmal kommt dünn Kräuterfrischkäse auf den Blätterteig. Einfach sparsam bestreichen, man sollte den Teig an einigen Stellen noch durch sehen können. Dann kommen die Gewürze und der streubare Käse dran.

Mit einem Teigrad schneidet Ihr nun den Blätterteig erstmal in drei ungefähr gleich breite Streifen, die ihr anschließend noch diagonal teilt. So entstehen sechs rechtwinklige Dreiecke.

Zuletzt legt Ihr den Schinken und eine halbe Käsescheibe auf die kürzeste Seite Eurer Dreiecke. Das Ganze sollte dann in etwa so aussehen:

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Jetzt braucht Ihr nur noch die einzelnen Dreiecke so aufzurollen, dass die Füllung innen eingewickelt ist und das so entstandene Röllchen duch geschicktes Knicken in mehr oder weniger schöne Hörnchenform zu bringen.  Das Ganze ordnen wir dann so auf einem Blech oder in meinem Fall dem Gitterrost an, dass austretender Käse (und oooohhhh jaaaa, davon gibt es eine Menge, aber das ist gut so, denn der ausgelaufene Käse schmeckt viel besser als der Käse, der im Hörnchen bleibt!) nicht vom Blech hüpft – das wär doch schade drum 😉
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Wer mag, darf sein Hörnchen nun noch mit Milch, Ei, Wasser,… bestreichen, ich verzichte und schiebe die Hörnchen so wie sie sind für ca. 25 Minuten in den Ofen. Übrigens: Die Hörnchen sind nicht so riesig, wie sie auf dem Bild wirken, wir haben einen kleinen Ofen, in den nicht mal eine 12er Muffinform rein passt :-/ – entsprechend klein sind unsere Bleche.

Nach 25 Minuten sind die Hörnchen im Idealfall leicht angebräunt und schmecken, wie gesagt, irre lecker!

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Guten Appetit!

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Maids of Honour

Keine Sorge, es werden keine ehrenhaften Damen verbacken 😉 Ihr braucht aber eine Backform für 12 Muffins oder andere passende Förmchen.

Wenn euch ein ganzer Käsekuchen zuviel ist, dann ist dieses Rezept vielleicht etwas für euch. Das englische Original verlangt ein paar zusätzliche Zutaten, die ich nicht gern verwende (z. B. Rosenwasser) und ich hab meine eigene Version.

Zuerst der Mürbeteig:

250g Mehl

1 Ei

125g Zucker

125g kalte Butter

1 Prise Salz

Mehl, Zucker und das Salz gebe ich in eine Schüssel und drücke eine Mulde in das Mehl. Da kommt das aufgeschlagene Ei rein. Die Butter wird stückchenweise am Rand verteilt.

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Die Zutaten verknete ich rasch mit den Händen und forme eine Kugel aus dem Teig. Die kommt erst einmal für eine halbe Stunde in den Kühlschrank. Der Mürbeteig lässt sich viel besser verarbeiten, wenn er kalt ist.

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In der Zwischenzeit bereite ich die Füllung vor:

100g gemahlene Mandeln

50g brauner Rohrzucker

50g weiche Butter

100g Sahnequark

25g Mehl

1 Ei

1 Prise Zimt

Zitronensaft

Die Zutaten verrühre ich gut miteinander. Das Endergebnis seht ihr weiter unten. Hier ist es noch am Anfang. Mit dem Zitronensaft geht ihr am besten vorsichtig zu Werke. Ich mag es nicht so schwer zitronig und gebe deshalb nur einen Schuss rein. Wer mehr mag, kann noch geriebene Zitronenschale dazu geben. Probiert die Füllung einfach zwischendurch und legt so die Menge fest.

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Füllung fertig, dann noch schnell die Muffinform einfetten und den Ofen auf 180°C vorheizen.

Der gekühlte Teig wird auf einer bemehlten Fläche ausgerollt, ca. 4 – 5 mm dick ist ideal. Das Glas ist mein Ausstecher. Die ausgestochenen Kreise sollten etwas größer sein als die Löcher der Muffinform.

Die Teigmenge reichte noch für ein paar extra Plätzchen. Ich wollte eh mal die neuen Ausstecher ausprobieren. 😀

Wird der Teig sehr klebrig, ist er zu warm und kann noch mal in den Kühlschrank gelegt werden.

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Die ausgestochenen Kreise werden in die Vertiefungen gedrückt. Luftblasen zwischen Teig und Form bitte rausquetschen.

In sechs Förmchen gebe ich noch einen Klecks Marmelade, hier Kirsche. Für die fruchtige Variante. Und die Füllung rein. Macht sie ungefähr ¾ voll und dann ab in den Ofen. Bei 180 Grad für ca. 25 Minuten backen.

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Die Quarkfüllung ist ein bisschen aufgegangen, fiel beim Abkühlen aber wieder in sich zusammen. Macht nix. Lecker sind die Maids trotzdem. 😀

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Apfel-Streusel- Kuchen

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Für den Teig:

-225g Mehl

– 4 Eier

– 1Prise Salz

– 175g Zucker

– 4 EL Milch

– 2 TL Backpulver

– 3-4 Äpfel

 

Eier trennen und das Eiweiß mit dem Salz steif schlagen

Eigelb, Zucker, Butter und Milch in einer zweiten Schüssel schaumig schlagen

Mehl und Backpulver in die Schüssel sieben und unterrühren, den Eischnee vorsichtig unterheben

Eine Springform ( Durchmesser 26 cm ) fetten und ausmehlen, dann den Teig einfüllen und glatt streichen

Äpfel schälen, entkernen und in Spalten dicht auf den Teig legen, leicht eindrücken und mit Zimt bestreuen

 

Für die Streusel:

– 60g Mehl

– 40g Zucker

– 50g Butter

Mehl in eine Schüssel sieben und mit dem Zucker mischen, Butter zugeben und zu Streuseln kneten

Streusel über den Äpfel verteilen

55 – 60 Minuten bei 160g backen

Auskühlen lassen und aus der Form lösen

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Viel Spaß beim Nachmachen

Liebe Grüße

Dont touch

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Sternchen mit Struktur

Das war die Deko auf meinen Johannisbeer Cupcakes. Farbe und Form lässt sich vareieren.

Die Sterne müssen zum dekorieren hart sein. Also rechtzeitig herstellen. Ich mach das immer einen Abend vorher. Als Haube bitte nur Buttercreme verwenden. Sahne weicht den Fondant und die Blütenpaste auf.

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Wir brauchen:
-Fondant 30 g
– Blütenpaste 30g
– Lebensmittelfarbe blau
– Zuckerperlen gold
– Ausstechform und Prägewerkzeug
– Rollstab und Einweghandschuhe
– Palmin zum fetten

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Als Rollstab neheme ich den Acyrlstab für Fimo. Funktioniert prima. Meinen Fondant kaufe ich immer. Mit selbstgemachten gehts natürlich auch.

Zuerst wird der Fondant mit der Blütenpaste gemischt. Dadurch lässt sich de Fondant besser ausrollen, wird stabiler aber nicht so fest wie reine Blütenpaste. Dannach wird die Modelliermasse eingefärbt. Einweghandschuhe benutzen sonst sind die Patscher bunt. Ich fang immer mit einen Tropfen Farbe an und baue den Ton langsam auf bis er mir gefällt.

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Arbeitsfläche, Rollstab und Hände mit Palmin einfetten. Modelliermasse dünn ausrollen. Die Prägematte kurz aufdrücken.

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Wichtig dabei ist schön gleichmäßig zu drücken, aber bitte nicht zu fest. Prägematte vorsichtig abziehen.

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Sterne ausstechen. Ich nehme immer nur eine kleine Menge Modeliermasse, für etwa drei Sterne, sonst wird sie zu schnell fest und die Perlen halten nicht mehr.
Dann nehmt ihr die Zuckerperlen und drückt sie vorsichtig in die Masse. Die Masse die gerade nicht gebraucht wird in eine luftdichte Box packen. So bleibt sie geschmeidig

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Wir brauchen 12 große Sterne. Ich habe noch 24 kleine ausgestochen. Auf ein Stück Backpapier setzen und trocknen lassen. Ich wikle immer ein kleines Frühstücksbrettchen mit Backpapier ein. So lässt sichs leichter bewegen.

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Die harten Sterne auf die frische Buttercreme-Haube setzen.

Viel Spaß beim Nachmachen

Liebe Grüße

Dont touch

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Apfel-Cranberry-Glühweinmarmelade

Man nehme ein Rezept, wandele es hier und dort ein wenig ab, koche es nach, befinde es für gut und wandle es dann erneut ab… Heraus kommt dann etwas ganz Eigenes, das ich Euch hiermit stolz präsentiere:

Keltenmädchens Apfel-Cranberry-Glühweinmarmelade!

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Zutaten

  • ca. 1 KG aromatische Äpfel (meine Lieblingsäpfel sind Elstar und Braeburn)
  • ca. 200 gr frische Cranberries
  • etwas Leitungswasser
  • 500 Gramm Gelierzucker 2:1 – es geht natürlich auch weniger Zucker, dann braucht Ihr Gelierzucker 3:1 oder evtl. etwas Apfelpektin zusätzlich
  • 250 ml trockener Rotwein (eher herb als säuerlich, ich hab Camino Tinto aus dem Bio-Supermarkt verwendet)
  • Zimtstangen nach Geschmack, ich habe zwei mittellange verwendet, weil es ordentlich zimtig werden sollte
  • Abgeriebene Orangenschale von ca. 1 Orange
  • jeweils eine mehr oder weniger große Priese Nelken, Kardamom und Piment – Falls Ihr keine Lust auf Orangenschale reiben habt oder Ihr zu Hause nur ganze Nelken habt, die Ihr hinterher nicht mehr aus der Marmelade fischen möchtet, könnt Ihr natürlich auch einfach den Wein vorher etwas erhitzen und ein-zwei Beutel Glühweingewürz rein hängen 😉
  • eine winzige Priese Muskatnuss
  • ggf. etwas Zitronensaft, Limettensaft oder Zitronensäure

Und so geht’s:

Die Äpfel werden geschält, entkernt und in ca. 1cm durchmessende, (nicht zwingenderweise mathematisch korrekte) Würfel geschnitten.
Die Cranberries waschen, arg angeditschte Exemplare aussortieren oder drin lassen, je nach persönlicher Befindlichkeit. (Ich hab alles ausgesondert, was klebrig und/oder matschig war, aber ich kenne Leute, die alles in die Marmelade werfen, was nicht schnell genug weg kriecht  wuermchen – aber ich schweife ab, wir wollten ja Marmelade kochen)

Das Ganze schmeißt Ihr in einen Topf, der hoffentlich groß genug ist (Wenn erst mal der Schaum aufsteigt wird der Topf immer kleiner und kleiner…), und gebt gerade so viel Leitungswasser dazu, dass man den Wasserspiegel durch das Obst hindurch erkennen kann. Dann kommt der Gelierzucker dazu. Alternativ könnt Ihr auch anderen Zucker und Apfelpektin verwenden. Bloß von der Verwendung von Agar-Agar möchte ich an dieser Stelle stark abraten, es sei denn, Ihr seid entweder sehr geübt im Umgang damit oder Ihr legt Wert auf Marmelade, mit der Ihr Leuten weh tun könnt…
Auch die Zimtstangen dürfen schon mit in den Topf hüpfen. Sie sollen ja Zeit bekommen, ihr Aroma mit dem Obst zu teilen :) Die übrigen Gewürze könnt Ihr entweder jetzt schon in den Topf werfen oder Ihr macht nebenher Glühwein damit.
Wenn die Cranberries anfangen zu explodieren, wisst Ihr, dass es schon fast Zeit ist, den Wein dazu zu kippen. Wenn die Cranberries nicht explodieren, habt Ihr entweder vergessen, den Herd anzuschalten, habt die Platte nicht heiß genug gemacht (Bei mir war es der nicht angeschaltete Herd ) oder die Cranberries sind nicht frisch sondern getrocknet oder Ihr habt sie in einem Anfall von Kücheneifer vorher halbiert. Im ersten Fall müsst Ihr den Herd jetzt bitte auf mittlerer Stufe einschalten, in zweitem Falle die Temperatur etwas erhöhen. Ansonsten müsst Ihr einfach selber abschätzen, wann die Konsistenz Eures Obstes so ist, dass Ihr es gern in Eurer Marmelade haben wollt. Wenn diese Konsistenz erreicht ist, gebt Ihr den Glühwein bzw. den Wein und spätestens jetzt die Gewürze dazu.
Lasst das Ganze nun nochmal kurz aufkochen (oder auch etwas länger, wenn Ihr den Alkoholgehalt noch weiter reduzieren wollt, aber wer will das schon?) und macht dann eine Gelierprobe. Das bedeutet: Etwas von der Masse auf einen kühlen Teller geben, kurz warten und schauen, ob die Konsistenz der Marmelade nach Marmelade aussieht. Sieht es aus wie Saft mit Stückchen und weist auch entsprechende Fließeigenschaften auf, dann hat die zukünftige Marmelade die Gelierprobe nicht bestanden. Wenn das so ist, braucht Ihr (je nach dem, wie der Geschmack jetzt ist) noch etwas Zitronensäure oder Geliermittel z.B. Gelierzucker oder Apfelpektin (hab ich Euch schon vor Agar-Agar gewarnt? Ja, ich weiß, aber man kann es gar nicht oft genug sagen: Wenn Ihr nicht ganz genau wisst, was Ihr tut, dann lasst die Finger von dem Zeug, das ist gemeingefährlich!)

Zum Schluss fischt Ihr noch die Zimtstangen raus und füllt das Ganze mit einem sauberen, am besten abgekochten Werkzeug in sterile Gläser (denkt bitte daran, auch die Deckel abzukochen). Die Gläser müssen natürlich nicht nach OP-Standard sterilisiert werden. Ihr dürft sie hinterher auch außen anfassen und braucht weder sterile Handschuhe noch einen OP-Kittel mit Mundschutz, aber wenn Ihr das alles zu Hause habt, schadet es natürlich auch nicht. (sieht bestimmt lustig aus, in voller Krankenhausmontur am Herd.) 😀  Aber Spaß bei Seite: die Marmelade hält sich einfach länger, wenn Ihr möglichst keimarm arbeitet, aber das wisst Ihr sicher alle. Nur für die ein-zwei Leute, die der Meinung sind, lauwarm mit Spüli ausgewaschene Gläser reichen völlig aus, habe ich es jetzt nochmal gesondert erwähnt…
Die Gläser sollten nach dem Abfüllen sofort fest verschraubt und ca. 5 Minuten auf den Deckel gestellt werden.

Während die Marmelade abkühlt, wünsche ich schon mal viel Spaß beim Küche putzen 😀 und dann: Guten Appetit!

Alles Liebe und gutes Gelingen wünscht
Keltoi

P.S. Ich gebe es zu, das Rezept ist von einem anderen Blog geklaut – aber da es sich dabei um meinen eigenen handelt und die Marmelade wirklich, WIRKLICH lecker ist, hält sich mein schlechtes Gewissen dabei in Grenzen 😉

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Sauerteigbrote vom Schnugis-Event

Diese Rezeptsammlung zum Schnugis-Sauerteigevent steht mit Bildern als PDF zum Download zur Verfügung!

Sauerteig-Grundrezept:

Ca. 100 Gramm Mehl und 100 ml Wasser zu einem leicht flüssigen Teig verrühren. Die Konsistenz sollte in etwa der von Pfannkuchenteig entsprechen. Als Mehl eignet sich fast jede Getreideart. Achtet aber, falls Ihr Weizenmehl benutzt, darauf, dass Ihr Mehl mit einer höheren Typzahl nehmt. Die Mikroorganismen, die wir brauchen, sitzen auf der Schale des Korns. Wenn die vorher wegpoliert wurde, ist das schlecht.
Diesen Teig stellt Ihr an einen warmen Ort und lasst ihn dort ungefähr 5 Tage stehen. Wichtig ist, dass Ihr alle 12 Stunden den Teig ordentlich durchrührt. Der Sauerteig mag Sauerstoff, also wird er gerührt. Bei jeder zweiten Rührung ist auch Fütterung angesagt, sodass Ihr alle 24 Stunden eine gute Handvoll Mehl und so viel Wasser dazu gebt, dass die Konsistenz wieder zähflüssig ist.

Der Sauerteig kann gerade am zweiten Tag mal etwas merkwürdig riechen (z.B. ganz leicht nach Erbrochenem). Lasst Euch davon nicht abschrecken. Verdorben ist er nur, wenn er entweder ganz penetrant nach Essig riecht, so sehr stinkt, dass Ihr für nichts in der Welt nochmal dran riechen würdet oder wenn er bunt (schwarz, blau, grün, rot,…) verfärbt ist und/oder ihm Haare wachsen. Alles Andere ist normal!

Im Idealfall habt Ihr nach 5 Tagen ca. 500 Gramm Sauerteig. Bevor Ihr backt, nehmt Euch etwas von dem Sauerteig weg, gebt es in ein Schraubglas und stellt dieses in den Kühlschrank. Das ist Euer Anstellgut für den nächsten Sauerteig. Es hält sich im Kühlschrank ohne Zwischenfütterung ca. eine Woche. Wenn Ihr nicht so bald wieder backen mögt, könnt Ihr das Anstellgut auch auf Backpapier streichen undtrocknen.

Wenn Ihr sehr kleine Hände habt, habt Ihr am Ende vielleicht deutlich weniger Sauerteig. Macht nix, wir haben hier auch ein paar Rezepte für kleine Brote J

Grundsätzlich könnt Ihr in Euren Teig alles Mögliche rein werfen. Seid ruhig mutig und probiert aus, was Euch in den Sinn kommt! Faustregel ist: Auf 500 Gramm Sauerteig kommen etwa 500 Gramm Mehl und, wenn gewünscht, noch eine gute Handvoll sonstige Zutaten. Körner lässt man am besten ca. 12 Stunden quellen und Salz nimmt man ca. 1 leicht gehäuften Esslöffel pro Kilogramm Teig.

Ganz frisch gezüchteter Sauerteig ist noch nicht so backstark. Deswegen kommt beim ersten Mal noch ca. ½ Teelöffel Trockenhefe zum Teig (Achtung, die Hefe nicht in die Sauerteigkultur geben! Bäckerhefe und Sauerteighefen vertragen sich nicht!!!).  Wenn Ihr aus Anstellgut einen neuen Sauerteig züchtet, haben sich die Sauerteighefen schon so stark vermehrt, dass auf die Zugabe von Bäckerhefe verzichtet werden kann!

Wenn Ihr alle Zutaten vermischt habt, wird der Teig gut durchgeknetet. Reine Roggenteige brauch Ihr nicht zu kneten, da Roggenmehl keinen Kleber enthält. Hier genügt es, den Teig einfach so lange zu bearbeiten, bis alle Zutaten gleichmäßig verteilt sind. Kleberhaltige Getreide müssen gut 10 Minuten geknetet werden, bis der Teig eine gewisse Spannung hat. Ihr merkt das, dass er immer elastischer wird. Wenn Ihr mit dem Finger eine Delle rein drückt und diese wieder ein Stück zurück federt, ist es richtig. Dann lasst Ihr den Teig ca. 30 Minuten (nicht länger, da die Hefen sonst ihr ganzes Polver schon verschossen haben)ruhen und knetet, das Ganze nochmal 10 Minuten durch. Wenn Ihr reinen Roggenteig habt, könnt Ihr Euch die zweite Knetrunde natürlich sparen.

Anschließend lasst Ihr den Teig nochmal ca. 3 Stunden an einem warmen Ort aufgehen. Schneidet ihn ein Stückchen ein, sprüht ihn ordentlich nass und backt ihn bei zunächst 230, dann 200 Grad erst 10, dann noch ca. 45-50 Minuten. Das Brot ist fertig, wenn Ihr auf die Unterseite klopft und das Ganze hohl klingt.

Roggenteig neigt etwas zum Verlaufen, den backt Ihr am besten in einer Kastenform, wenn Ihr kein Gärkörbchen habt, das den Teig beim Gehen in Form hält.

Und hier die Rezepte der Event-Teilnehmer-  Bei Fragen dazu meldet Euch einfach im Schnugi-Forum.:

Ciara Mao Black:

– Ca. 500 Gramm Dinkel-Vollkornmehl-Sauerteig
– 100g Vollkorn-Dinkel-Mehl
– 150g Weizenmehl
– 250g Roggenmehl
– 1 TL Salz
– 1/2 TL Trockenhefe*
– 200ml Wasser

Zitat Ciara Mao Black nach Geschmackstest: „Schmecken tut’s auch! Es ist zwar nicht weltüberragend, aber es ist auch nicht ungenießbar! Ein gutes einfaches Mischbrot halt!“

(Anmerkung von Keltoi: Ich denke, das Brot hätte sicher etwas mehr Salz vertragen können)

Dont touch

– 400 Gramm Roggen-Vollkornmehl-Sauerteig
– 400 g Roggenmehl
– 1 Eßlöffel Salz
– etwas Hefe*
– 3 mittelgroße Zwiebeln in Stücke geschnitten und angedünstet.
– Für obendrauf gab‘s noch Kümmel

Fadi

Zutaten:

– 220 Gramm Roggen-Vollkornmehl-Sauerteig
– 220 Gramm Roggen-Vollkornmehl
– 1 TL Salz
– 1/2 TL Trockenhefe*
– ca. 100 Gramm Sonnenblumenkerne
– etwas Wasser

Verarbeitung nach Grundrezept.

Keltoi

– ca. 500 Gramm Emmer-Vollkornmehl-Sauerteig
– 300 Gramm Roggenmehl
– 200 Gramm Emmer-Vollkornmehl
– ca. 100 Gramm mediterrane Körnermischung von Rapunzel
– 1 Esslöffel Salz
– je ca, 1 TL Rosmarin, Basilikum, Oregano, Majoran, Paprika Edelsüß und Zwiebelpulver
– ½ TL Schabzigerklee
– 1 TL Bockshornkleesamen
– 1-2 TL Olivenöl
– ½ TL Trockenhefe*
– etwas Wasser nach Bedarf

Die Bockshornkleesamen und die Körnermischung ca. 12 Stunden vor Fertigstellung des Brotteiges quellen lassen. Dazu die Körner in ein ausreichend großes Gefäß geben und so viel Wasser zugeben, dass die Körner knapp bedeckt sind.

Meist braucht man für den Teig keine extra Wasser mehr, wenn man die Körner quellen lässt und dieses Wasser mit hinzugibt. Je nach Konsistenz des Teigs kann es aber notwendig sein, doch noch etwas Wasser dazu zu geben. Der Teig soll noch ganz leicht kleben, dann ist er richtig.

Kyu

– 280 g Dinkel-Vollkornmehl-Sauerteig
– 300 g Dinkel-Vollkornmehl
– 1 TL
– 1/2 TL Trockenhefe*
– 60 g gehackte und gewässerte Walnüsse (10-12 Stunden einweichen)
– 2 EL gequollene Haferflocken
– ca. 100 ml vom Walnusswasser (Je nach Teigkonsistenz nach Bedarf)

Backzeit: Ca. 10 Min. bei 230 Grad, 30 Min. bei 200 Grad.

Tati

– 500 Gramm Dinkel-Vollkornmehl-Sauerteig
– 400 Gramm Dinkelvollkornmehl
– ca. 50g helles Dinkelmehl
– 1EL Meersalz
– etwas Trockenhefe*
– geröstete Sonnenblumenkerne einfach nach Gefühl
– gequollene Leinsamen (relativ viele   )
– 1 EL eingeweichte und anschließend in einer Pfanne leicht angeröstete Senfkörner
– Wasser nach Bedarf

Alle Zutaten bis auf die Senfkörner miteinander vermengen. Dann den Teig teilen und und in die eine Hälfte die Senfkörner geben. Teig gut durchkneten.
Weil die Brote kleiner sind und auf dem Stein gebacken werden sollten, wurde  die Backzeit auf 10+25min (kleines Brot) und 10+30min (großes Brot) verkürzt.
Direkt nach dem Backen wurden die Brote mit einer Mischung aus heißem Wasser und ganz wenig Kartoffelmehl bestrichen, damit sie glänzen.
Tati meint: „Den Geschmackstest haben beide Brote bestanden
Die Senfkörner hat man allerdings kaum rausgeschmeckt. Ich hatte nur ca. 1El voll genommen. Beim nächsten Versuch kommt mehr rein.“
* Trockenhefe nur beim ersten Mal dazu geben  Und immer dran denken, die Hefe erst zum richtigen Teig geben und niemals in die Sauerteig-Kultur!

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